Samstag, 30. Januar 2010

Strickpausenfüller #2

Heute: Socken

Ich hab schon ne Menge Socken gestrickt. Die meisten davon sind Stinos (ich mag dieses Wort gar nicht, aber es trifft es ziemlich genau). Nur selten strick ich Mustersocken, meistens weil ich zu faul bin, das Muster erst anzupassen. Ich hab zwar Standardschuhgröße 40, stricke aber verhältnismäßig locker. Um auf die richtige Maschenprobe zu kommen, müsste ich mit Nadeln Nr. 2 (hab ich nur aus Metall) stricken. Und diese Biester sind so verdammt spitz, dass mir nach kurzer Zeit die Finger weh tun. Also stricke ich meine Socken mit Bambusnadeln Nr. 2,5 und 52 Maschen. Leider passen deshalb die Muster nur mit Schieberei.

Aber manchmal mach mir doch die Mühe. Wie bei diesen Fetzenmustersocken aus dem Jahr 2007. Ich liebe dieses Muster und die Socken erst recht.

 

Einen Versuch wert waren mir auch diese Bogensocken. Nicht aus Sockenwolle, sondern aus einem Rest von Irgendwas. Sollte nur ein Test sein. Die Socken hab ich sehr gern getragen, die sitzen einfach super, aber ich habe nach dieser Anleitung trotzdem nur einmal gestrickt.

  

Last but not least hier meine ersten (Stino-)Socken aus handgefärbter Sockenwolle, die ich damals von Ester bekommen habe. Leider gibt es ihren Blog nicht mehr. Die Farben waren noch kräftiger als auf dem Foto und ich habe diese Socken gern und oft getragen. Nun sind sie leider hinüber.

 

Ich glaube, so langsam kommt meine Stricklust wieder. Mein Buch ist fast ausgelesen und mir juckt es schon ein bißchen in den Fingern.

Freitag, 29. Januar 2010

Strickpausenfüller

Da ich einfach nix Neues zustande bringe, werde ich in den nächsten Tagen ein paar FOs aus meinem alten Blog zeigen. Den myblog wollte ich eh löschen, da ist es vielleicht ganz gut, wenn ich ein paar Fotos und Gedanken hier hinüber rette.
Fangen wir mit zwei Häkeldeckchen an. Fertig geworden irgendwann im Sommer 2007.

 

  

Vielleicht sollte ich mal wieder eins häkeln. Garn hab ich noch genug und an Vorlagen mangelt es sicher nicht.
Damals hatte mir übrigens Anne in einem Kommentar den Spannmax empfohlen. Der wäre eine Anschaffung wert, vorausgesetzt ich häkel irgendwann Deckchen.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Unsere heile Strick-Blogger-Welt

Um nochmal auf meinen gestrigen Post zurück zu kommen:

Ich hab mir nochmal so meine Gedanken gemacht. Vor allem der Kommentar von Küstensocke hat es mir angetan. Sie schreibt: 
"Im Übrigen finde ich es sehr wohltuend, dass die Strick-Blogger-Welt als Refugium ohne Probleme exisitert - eine tolle Möglichkeit die alltäglichen Kümmernisse draussen zu lassen und sich in die heile Welt zu flüchten. Deshalb sind wir noch lange nicht weltfremd (siehe Spendenaktionen für Haiti, Stricken für Bedürftige usw.), sondern wissen einfach unsere Insel des Glücks zu genießen."

Da kann ich ihr einfach nur recht geben. Wenn mich auch manchmal diese übergroße Harmonie und Knuddelmentalität nervt, ist sie doch der Ausgleich für den ganzen Stress und Kummer, den wir alle im "realen" Leben mit uns rumschleppen. Und die vielen netten Kommentare heben das Selbstbewusstsein enorm. Denn es sind nur liebe und lobende Worte, die man hinterlässt. Und die sind dann auch wirklich ehrlich gemeint. Alles andere behält man für sich. Mal ganz ehrlich, wer möchte schon hören, dass der Pullover, den man wochenlang mit aller Hingabe gestrickt hat, einfach sch... aussieht? (Obwohl wir das selbst meist am Besten wissen.)

Genießen wir also unser Paralleluniversum, in dem alle nett zueinander sind.
Das haben wir uns verdient.

Ausnahmsweise mal ein Stöckchen

Eigentlich bin ich kein Fan dieser Dinger. Aber dieses find ich ganz witzig. Zumal nur mit einem einzigen Wort geantwortet wird.
Gefunden bei Netty.

1.) Wo ist Dein Handy:  Schreibtisch
2.) Dein Partner: unglaublich
3.) Deine Haare: rotbraun
4.) Deine Mama: lieb
5.) Dein Papa: liebenswert
6.) Lieblingsgegenstand: Strickzeug
7.) Dein Traum von letzter Nacht: Blödsinn
8.) Dein Lieblingsgetränk: Milchkaffee
9.) Dein Traumauto: fährt
10.) Der Raum in dem Du dich befindest: Büro
11.) Dein Ex: vorbei
12.) Deine Angst: Tod
13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein: glücklich
14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend: Kinder
15.) Was bist Du nicht: zickig
16.) Das letzte was Du getan hast: Schneeschippen
17.) Was trägst Du: Jeans
18.) Dein Lieblingsbuch: Stolz und Vorurteil
19.) Das letzte was Du gegessen hast: Müsli
20.) Dein Leben: kompliziert
21.) Deine Stimmung: mittel
22.) Deine Freunde: unbezahlbar
23.) Woran denkst Du gerade: M.
24.) Was machst Du gerade: bloggen
25.) Dein Sommer: heiß
26.) Was läuft in Deinem TV: nichts
27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht: heute vormittag
28.) Das letzte Mal geweint: gestern
29.) Schule: notwendig
30.) Was hörst Du gerade: Stille
31.) Liebste Wochenendbeschäftigung: unterschiedlich
32.) Traumjob: Wolldealer
33.) Dein Computer: Rennpferd
34.) Außerhalb Deines Fensters: Schnee
35.) Bier: mmmhhh
36.) Mexikanisches Essen: gerne
37.) Winter: schön
38.) Religion: keine
39.) Urlaub: Ostsee
40.) Auf Deinem Bett: Katze
41.) Liebe: wunderbar

Mittwoch, 27. Januar 2010

Geständnis

Schon seit ein paar Tagen macht mir das Stricken keinen richtigen Spaß. Stundenlanges Stöbern bei ravelry schon. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Projekt, habe tausend Ideen, aber für keine das richtige Garn. Neues will ich nicht kaufen. Für das, was ich noch hier habe, fällt mir keine gescheite Verwendung ein. Sockenwolle hätt ich noch, aber Socken will ich im Moment keine stricken und auch Baktus und Pimpelliese reizen mich nicht. An meinem Tuch strick ich noch, aber das ist ein Tageslichtprojekt.
An den letzten Abenden habe ich gelesen, ja, selbst gelesen ohne MP3-Player. Und dann auch noch einen richtigen Wälzer. Stephen King "Die Arena". Manchmal kann ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Vielleicht kommt die Stricklust wieder, wenn ich das Buch ausgelesen habe.;-)

P.S. Manchmal schäm ich mich ein bißchen für die schreckliche Banalität mancher Posts. Vor allem angesichts der echten Sorgen und Katastrophen in dieser Welt kommen mir die Strickerprobleme immer etwas weltfremd und realitätsfern vor. Andererseits habe ich gerade in den letzten Tagen - nach dem Erdbeben in Haiti - in dieser sonst so heilen Strickerwelt viel Anteilnahme und Engagement gesehen. Da wird über echte Hilfe diskutiert, werden Spendenaufrufe gestartet, Anleitungen für einen guten Zweck verkauft. Das alles in einem kleinen Rahmen und mit einfachen Mitteln (wir sind ja nicht George Clooney), aber mit großer Herzlichkeit.

Dienstag, 26. Januar 2010

Das Wollschaf

Gibt es ein Projekt, dass Ihr seit längerem (Monate? Jahre? Jahrzehnte?) stricken wollt, an das Ihr Euch aber bisher nicht drangemacht habt? Wenn ja, warum nicht?

Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!

Oh ja, da gibt es was. Schon seit Jahren möchte ich gern Fair Isle stricken. Nicht, dass es mir ein bestimmtes Modell unbedingt angetan hätte. Mir geht es nur um die strickerische Herausforderung. Ich habe schon mehrfarbig gestrickt und mich damit eigentlich immer ein bißchen gequält, glaube aber, dass auch hier Übung den Meister macht. Vor ein paar Jahren hatte ich mich schon mit Literatur zum Thema eingedeckt, habe mich aber im Zuge der Haushaltssperre vom letzten Jahr von diesen wunderschönen Büchern wieder getrennt.
Aber irgendwann.... werde ich Fair Isle stricken. Versprochen.

Es fragte wie immer das Wollschaf.

Montag, 25. Januar 2010

Boliviensocken

Eigentlich wollte ich schon in der letzten Woche das Bolivien-Päckchen losschicken. Nur mit der letzten Socke tat ich mich etwas schwer. Als gestern abend dann schon drei Viertel der Socke fertig waren, stellte ich fest, dasss ich statt 48 Maschen nur 44 auf der Nadel hatte. Och menno.
Geribbelt hab ich noch, aber nach neu Anschlagen war mir nicht zumute. Das mache ich heute nach Feierabend, dann kann morgen endlich alles zur Post.

Freitag, 22. Januar 2010

Verflixt

Ich wollte Euch ja schon seit gestern Fotos meiner neuesten Kreation zeigen. Da kein Fotograf in der Nähe war, hab ich's mal selbst versucht, das Teilchen mit Inhalt zu fotografieren. Aber seht selbst:



Das war nix. Hier nun Fotos ohne Inhalt:





Damit habe ich also die letzten Abende verbracht. Ich weiß gar nicht, wie man das nennt, Tunika, Pullunder? Egal.
Ich brauchte ganz dringend was zum Überpellen für meine langärmligen Shirts. Und es sollte auch etwas länger sein, damit ich nicht immer den Bauch einziehen muss. Da fiel mir Uralt-Wolle in die Hände. Schachenmayr Nomotta Dahlia (100% Schurwolle), übrig geblieben von einem Pullover, den ich meinem Ex mal zu Weihnachten geschenkt habe. 450 Gramm hatte ich noch und habe mich deshalb für einen RVO frei Schnauze entschieden. Da kann man ja so lange stricken bis die Wolle alle ist. Und bis auf ca. 1,50 m hab ich auch alles verbraucht.
Wie auf den oberen Fotos zu sehen, passt das Ding tatsächlich im ersten Anlauf, worüber ich mir während des Strickens nicht so sicher war. Ist ja immer so ne Sache mit dem Freestyle-Stricken.
Mittlerweile habe ich das "Dingens" gewaschen und werde es heute abend bei einen kleinen gemütlichen Beisammensein mit meinen Freunden einweihen.

Und übrigens: Mein Rechner ist zur Rennmaschine geworden. Da macht plötzlich sogar das Arbeiten Spaß.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Wieder einsatzfähig

Seit heute mittag habe ich meinen PC wieder. Das komplette Innenleben wurde gewechselt und endlich macht er wieder was ich will. Die unfreiwillige PC-Pause hatte allerdings auch was Gutes. Endlich musste ich mich mal wieder um die Ablage kümmern und etwas mehr stricken als sonst konnte ich auch.
Fotos und Berichte davon gibts morgen. Jetzt muss ich erstmal ein paar liegengebliebene Akten aufarbeiten.

Sonntag, 17. Januar 2010

Zwischenstop

29 Patches habe ich in den letzten Tagen an meine Restdecke gestrickt. Insgesamt sind es jetzt 143. Die Decke ist mittlerweile 1,25 m lang. Also gut zwei Drittel sind geschafft.





Trotzdem werde ich die Decke jetzt wieder wegpacken. Nicht mehr nach ganz hinten unten in meinen Kleiderschrank, sondern in Reichweite. Da sind noch so viele andere Projekte, die anstehen. Mein Kopf schwirrt von lauter neuer Ideen. Außerdem will ich heute noch ein paar Boliviensocken beenden, damit ich morgen das Päckchen losschicken kann und mein Tuch ist auch noch nicht fertig.

Leider dauert es noch ein bißchen bis ich an mein Strickzeug kann. Ich will noch ein paar geschäftliche Sachen erledigen und vor allem eine Sicherung von meinem Computer machen. Der Gute muss nämlich morgen in die Werkstatt und bekommt dort ein neues Innenleben. So muss ich zwar am Sonntag arbeiten, habe dafür aber am Montag halbwegs frei. Auch gut. Ich hoffe nur, dass alles reibungslos funktioniert und ich auch wirklich Montag abend wieder voll einsatzfähig bin.
Euch allen wünsche ich einen wunderschönen Sonntag.

Donnerstag, 14. Januar 2010

UFO gesichtet

Bei der Durchsicht der alten Fotos und dem Besuch auf meinem alten Blog ist mir noch ein UFO aufgefallen.

Der Great American Aran Afghan. 

Auch dieses Teil habe ich 2007 begonnen und nach sechs Patches die Lust verloren. Und ich weiß auch noch genau warum. Die Teile sind alle unterschiedlich groß. Das widerspricht total meinem Ordnungssinn. Ich müsste entweder alle Teile auf Teufel komm raus auf die gleiche Größe spannen oder von vornherein das Muster so abwandeln, dass wenigstens ungefähr die selben Maße herauskommen. Und das ist bei diesen Mustern gar nicht so einfach. Ich frag mich, wie all die anderen, bei denen ich diese wunderbare Decke gesehen habe, das gemacht haben. Vielleicht mach ich mal ne Rundfrage. (Komisch, das hab ich damals schon bei Myblog geschrieben.)














 

 

Nochmal Restedecke

Ihr wolltet wissen, wie groß die einzelnen Patches sind.
Gemessen hab ich eben 11 x 11 cm. Die Sockenwolle nehme ich doppelt und stricke mit Nadel Nr. 3. (Ich stricke ziemlich locker.) Für jedes Teil nehme ich 41 Maschen auf. Wie das mit dem Muster funktioniert, wisst Ihr ja.
Hier ein Uralt-Foto aus dem April 2007.



Da lag in unserm Wohnzimmer noch dieses unsägliche Korkparkett. Aber das ist eine andere Geschichte.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Es geht voran

Sowohl mit meinem Tuch, als auch mit der Restedecke.



Fünf Mustersätze sind fertig (ich wechsel das Muster nicht wie in der Original-Anleitung) und die Mitte ist ca. 35 cm hoch. Verbraucht habe noch nicht mal ein halbes Knäuel, also ungefähr 10 Gramm. Ein Witz, oder?

Auch meine Restedecke hab ich vermessen. Sie ist nicht ganz 1,20 m breit und 1, 10 m lang. Mittlerweile sind es 128 Patches und die Restekiste ist immer noch voll. Aber bei 1,80 m mach ich Schluss. Für Sockenwollreste hat man ja auch noch andere Verwendung.


 
 


 
Vor dem Vernähen der Fäden graut es mir jetzt schon. Etwas die Hälfte hatte ich in ein paar stillen Stunden schon mal vorgearbeitet, aber da kommt immer noch ne Menge zusammen. *grmpf*

Dienstag, 12. Januar 2010

Die neue Sabrina

Ich bin ja eher ein intuitiver Mensch. Das ist nicht immer gut.
Heute habe ich zum Beispiel die neue Sabrina gekauft, ohne vorher einen Blick hinein zu werfen. Vielleicht, weil mir die letzte Ausgabe ganz gut gefiel. Leider ist in der neuen Ausgabe aber nicht ein einziges Modell, das mir gefällt. Nichts Neues bei den Schnitten, den Garnen, den Mustern. Und dann auch noch reichlich Ajour. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die scheußlichen neonfarbenen Lochmusterpullis, die meine Nachbarin in den Achtzigern trug.

Ich sollte gar kein Geld mehr für diese Heftchen ausgeben. Das www ist voll von wunderbaren innovativen Anleitungen, die oft noch nicht mal was kosten. Bei ravelry habe ich so viele Projekte in meiner Queue, dass ich 300 Jahre alt werden muss, um das alles zu stricken.
Und ab und zu hab ich auch selbst mal ne gute Idee.

Das Wollschaf

Wieviel Strickzeit hast du durchschnittlich pro Woche oder pro Monat zur Verfügung? Konzentriert sich die Zeit auf wenige oder bestimmte Tage in der Woche oder strickst du täglich?

Herzlichen Dank an Reni für die heutige Frage! 

Gute Frage, das ist ganz unterschiedlich.
Momentan stricke ich eigentlich jeden Tag. Wenn ich Zeit hab in der Mittagspause und abends sowieso. Da kommen schon so drei bis fünf Stunden am Tag zusammen. Hängt natürlich auch vom Fernsehprogramm ab. An den Wochenenden ist das etwas anders, da ich auch mal unterwegs bin oder Besuch habe. Meine Freunde und M. stören sich allerdings nicht daran, wenn ich ständig mein Strickzeug am Wickel habe.
Ich denke, monatlich sind es locker 60 Stunden, die da zusammen kommen.
Allerdings gibt es auch Zeiten, in denen ich nicht oder fast gar nicht gestrickt habe. So zum Beispiel im letzten Jahr. Da hab ich bestimmt ein paar Monate lang keine Nadeln in der Hand gehabt. Aber davon bin ich zum Glück geheilt.

Jetzt freu ich mich schon auf Olympia. Bei solchen Gelegenheiten gucke ich mir wirklich jede bescheuerte Sportart im Fernsehen an. Dem entsprechend wird mein Strickpensum sein.

Es fragte wie immer das Wollschaf.

Montag, 11. Januar 2010

Uralt-UFO

Es wurde mal wieder Zeit.
Um ein fernsehtaugliches Projekt auf dem Schoß zu haben, hab ich gestern meine Sockenwollrestedecke (was für ein Wort) wieder vorgekramt.
Angefangen habe ich das gute Stück im Winter 06/07. Seitdem habe ich nur sporadisch daran weitergestrickt.



Das ist der Stand von gestern nachmittag. 114 Patches. Nachgemessen habe ich nicht, aber ich denke mehr als die Hälfte ist bereits geschafft. Meine Restetüte ist gut gefüllt und ich habe gestern abend noch weitere fünf Patches gestrickt. Schön ist auch, dass ich mich beim Stricken schon damit zudecken kann.

Ich habe 2007 eine Decke aus Resten gehäkelt. Eigenartigerweise ging das in einem Rutsch. Innerhalb von ein paar Wochen war sie fertig. Hier zu sehen auf einem Bild aus meinem alten Blog.


Oh Mann, Foto vergessen!

Da hab ich am Sonnabend die Mütze für M. fertiggestrickt und habe ihn tatsächlich gestern losfahren lassen, ohne ein Foto gemacht zu haben. Aber den erwisch ich noch, versprochen.
Nach einer ersten Anprobe (ich hatte ja zwei Mützen gestrickt, die nicht über die Ohren gehen sollten), entschied er sich sich für das Modell im schlichten Zwei-Rechts-Zwei-Links. So weit, so gut. Allerdings sollte die Mütze jetzt vielleicht doch bis über die Ohren gehen, ist ja schließlich Winter. Kein Problem. Die Abnahmen aufgeribbelt, 10 cm länger gestrickt, damit man noch was umkrempeln kann, die Abnahmen wieder gestrickt und....perfekt.

Mein Tuch ist auch schon etwas gewachsen. Auch das Muster ist jetzt schon gut zu erkennen. Mittlerweile ist mir das Muster schon in Fleisch und Blut übergegangen und strickt sich sehr fließend.



Allerdings strickt es sich am Besten bei Tageslicht oder abends bei voller Beleuchtung. Da das Garn wirklich sehr dünn ist, muss ich schon genau hinsehen, denn ein Fehler dürfte nur sehr schwer zu korrigieren sein.
Deshalb habe ich mir gestern abend zum Fernsehen auch ein anderes Projekt vorgenommen.
Darüber schreibe ich aus sortierungstechnischen Gründen in einem neuen Post.

Samstag, 9. Januar 2010

Kontrastprogramm

Um dem Winter wenigstens ein kleines Schnippchen zu schlagen, habe ich mir gestern etwas Frühling in das Haus geholt.



Draußen dagegen sieht es so aus:




An meinem kleinen gußeisernen Grill, den ich sonst als Blumenständer missbrauche, ist deutlich zu sehen, wieviel Schnee hier gefallen ist. Schneefegen ist heute absolut sinnlos. Die Auffahrt sieht jetzt schon genau so aus wie vorher. Aber ich will mich nicht beschweren. Das beschworene Chaos ist bisher ausgeblieben und meine Lieben sind alle in Sicherheit.
An M.s Mütze werde ich noch ein paar kleine Änderungen vornehmen und wenn dort alles zur Zufriedenheit ist, kann ich mich wieder meinem Tuch widmen.
Ich wünsche Euch allen ein gemütliches Wochenende und allen, die vielleicht doch noch mit dem Auto los müssen, eine sichere Ankunft.

Freitag, 8. Januar 2010

Entwarnung

Mein Wochenende wird wohl doch noch schön.
M.s Auto lebt wieder und er ist bereits auf dem Weg hierher.

Der nächste Schock kam aber noch. Da rief doch heute mittag die hiesige Grundschule bei mir an. Schon als ich die Nummer auf dem Display sah, war mir ganz anders. Meine kleine Tochter ist ja im Moment mit ihrer Klasse im Skilager in Tschechien. Während ich mir schon die schlimmsten Bilder ausmalte, erzählte mir die Schulsekretärin, dass die Kinder nicht morgen, sondern erst am Montag nach Hause kommen. Das Busunternehmen fährt morgen nicht wegen des angekündigten Schneesturms. Die Kinder sind sicher nicht böse deswegen und auch ich bin beruhigt, dass dort so viel Verantwortung gezeigt wird. Ob das Wetter am Montag besser wird, weiß allerdings niemand. Und ein bißchen Sehnsucht hab ich schon.

Obwohl, so ein halb (die Große geht ja schon ihre eigenen Wege) kinderfreies Wochenende ist auch nicht zu verachten.;-))

Widerstand zwecklos

Ich musste natürlich gestern unbedingt noch ein Knäul von meiner Neuerwerbung anstricken. Es ist ein Hauch von Nichts. Seht selbst.


 

Die Auswahl an wunderbaren Tüchern ist ja riesengroß. Letzten Endes habe ich mich für diese Anleitung von Drops entschieden. Das Muster ist einprägsam und vor allem als Chart dargestellt. Nicht dass ich mit den ellenlangen textlastigen Anleitungen nicht zurecht kommen würde, aber ich wollte es schon gerne halbwegs mindless haben, wie wir so schön neudeutsch sagen.

Die zweite Mütze ist natürlich gestern abend fertig geworden, bevor ich das Tuch angeschlagen habe. Fotos gibt es dann am Wochenende, wenn sich hoffentlich herausgestellt hat, dass die Dinger auch passen und gefallen. Momentan weiß ich noch nicht mal ob M. am Wochenende überhaupt herkommen kann. Sein Auto ist kaputt und ich sitze hier wie auf Kohlen und warte auf seinen Anruf, ob die Werkstatt den Fehler beheben konnte. Wenn die das heute nicht hinbekommen, ist mein Wochenende schon mal hinüber.

Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ich hab es getan!

Da bin ich doch heute zufällig an einem Wollgeschäft vorbeigekommen. Und es kam, wie es kommen musste.
Ich bin reingegangen.
Eigentlich wollte ich nur Garn für ein Tuch mitnehmen, konnte mich aber zwischen dem Grau und dem Orange nicht entscheiden. So habe ich mit der Bemerkung "Die werden ja nicht schlecht!" alle Vier mitgenommen.



Die Farben sind im Original nicht ganz so kräftig. Nun bleibt die Frage, welche Tücher ich daraus stricken werde. Die Auswahl ist schließlich riesengroß. Da aber noch eine Mütze und ein Paar Socken fertiggestellt werden wollen, habe ich noch zwei Tage Zeit intensiv darüber nachzudenken.
Ach, das Leben ist voller schwerer Entscheidungen. ;-)

Geht doch, Männer!

Wie ich irgendwann schon mal in einem früheren Post schrieb, ist bei uns jeden Mittwoch Bergfest.
Das ist ein wöchentliches Treffen von Freunden und Bekannten, ganz ungezwungen und unkompliziert. Meist treffen wir uns ein paar Nester weiter in einer Werkstatt, zwischen dem Kart, den Reifenstapeln und dem Kanonenofen. Spartanisch, aber sehr gemütlich.
Oft reden die Männer über Autos oder Motorräder und irgendwann sagte mal einer etwas despektierlich, wir Mädels könnten ja in der Zwischenzeit über Strickmuster reden. Seit diesem Tag habe ich (fast) jeden Mittwoch mein Strickzeug dabei. Sollte ich mal ohne Strickzeug zum Bergfest erscheinen, würden wahrscheinlich alle fragen, ob ich krank bin.
Der Gastgeber hat zu Weihnachten handgestrickte Socken von mir bekommen, die er gestern sogar anhatte. Mittlerweile reden wir wirklich ab und zu übers Stricken, nicht nur die Mädels, vor allem die Jungs. Ich habe meine neuen Knitpicks vorgeführt und erklärt, warum das der V8 unter den Stricknadeln ist. Ich habe über Wolle und Anleitungen gesprochen und mich für meine Drops-Jacke loben lassen. Und niemand hat die Augenbrauen hochgezogen über mein liebstes Hobby.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Mein Strickplatz

sieht momentan so aus.




Da ist eine fertige und eine angefangene Mütze.  Bei dieser Gelegenheit lieben Dank nochmal an Catrin für ihre schnelle Hilfe. Ich hatte ja in einem meiner letzten Posts nach einer DJ Ötzi Mütze gefragt. Und sie konnte mir prompt behilflich sein.

 

Außerdem sind dort ein Paar Bolivien-Socken zu sehen und die Sockenwolle, die ich noch für dieses Projekt bereitgelegt habe.



Und nun die Frage: Was fehlt an diesen Bildern?
Ganz klar. Ich.

Dienstag, 5. Januar 2010

Jacke mit Inhalt!

Hier sind sie also, die Fotos meiner Drops-Jacke. Die Jacke ist toll, die Fotos nicht so, aber bei Tageslicht war kein Fotograf da.
 






Oh Mann, der A... ist ganz schön breit. Naja, ein Kilo hab ich schon geschafft in diesem Jahr.

Und hier noch Fotos, die ich so oder so ähnlich schon in anderen Blogs gesehen habe. Kaum liegt was Strickiges auf dem Boden, kommt die Katze und legt sich drauf.



 

Das Wollschaf

Nach welchen Gesichtspunkten wählst du die Farben beim Wollkauf?
Kaufst du ausschließlich deine Lieblingsfarben?
Suchst du die Farben passend nach den Farben deiner übrigen Kleidung aus?
Kaufst du das Garn, weil dich die Farbe oder Farbkombination "anspringt", unabhängig davon, ob sie dir steht?
Kaufst du Garn in "deinen" Farben auf Vorrat, weil es möglicherweise in der nächsten Saison nicht mehr zu haben ist?
Nimmst du bei Strickmodellen genau die Farben oder Farbkombinationen, in der das Modell abgebildet ist?

Herzlichen Dank an Michaela für die heutige Frage!


Oh, das ist ganz unterschiedlich. Geh ich los und kaufe planlos Wolle, sind das meistens Farben oder Farbkombinationen, die mir einfach gefallen. Das ist dieser Unbedingt-Haben-Wollen-Effekt. Unabhängig davon, was ich damit machen will und ob sie mir stehen. Da hab ich mir schon die dollsten Fehlkäufe geleistet. Die Garne liegen oft länger hier rum und werden für Geschenk-Projekte oder für meine Kinder (der Kleinen steht pink oder neon einfach besser als mir) verwendet. Für mich selbst such ich die Farben nach den Projekten aus und wenn ich nichts Passendes in meinem Stash habe, kaufe ich diese Sachen gezielt ein. Mir steht eben rosa oder orange am besten, aber auch Naturtöne und grün, schon allein wegen der dunkelroten Haare.
Genau die Farbe des Originalmodells muss ich selten haben. Da müsste es mich schon total vom Hocker reißen. Meistens hab ich nicht mal das Originalgarn.

Ach, ich könnte mal wieder Wolle kaufen!


Es fragte wie immer das Wollschaf.

Sonntag, 3. Januar 2010

Die Jacke ist fertig!

Naja, sie trocknet noch so vor sich hin. Aber eine erste ungewaschene Anprobe war vielversprechend.
Die Fotos dagegen sind nur bescheiden, aber wenigstens kann man schon erkennen, was es ist. Die Farbe ist auf dem oberen Bild allerdings ganz gut getroffen.
Fotos bei ordentlichem Licht und mit Inhalt gibts dann, wenn die Jacke endlich trocken ist.






Heute nachmittag hab ich ein paar Kindersocken angeschlagen für ein Projekt, dass ich hier bei Greeny gefunden habe. Damit überbrücke ich Zeit, bis mein erster Vorsatz für das neue Jahr ansteht. Ich werde (muss ;-)) neue Wolle kaufen. M. hat sich eine DJ Ötzi-Mütze gewünscht (Hat jemand von Euch eine schöne Anleitung für so was?) und ich habe kein passendes Garn. Außerdem möchte meine Große einen Strickmantel. Da lohnt sich die Bestellung wenigstens.

Das Fernsehprogramm haut mich ja heute nicht so vom Hocker. Deshalb werde ich meine abendliche Strickzeit mit einem Hörbuch versüßen. Seit ein paar Tagen schon höre ich "Verblendung" von Stieg Larsson.
Nicht nur das Buch an sich begeistert mich, sondern vor allem die Stimme von Dietmar Bär, der so angenehm unaufdringlich liest und und die nordisch unterkühlte Stimmung des Buches wunderbar rüber bringt.

Samstag, 2. Januar 2010

Ein wunderbares neues Jahr,

ganz viel Glück und Gesundheit, sowie richtig viel Spaß beim Stricken und immer ein Knäulchen Wolle im Schrank, das wünsche ich Euch allen.

Mein 2010 hat jedenfalls sehr schön angefangen. Wir haben mit Freunden in einer eher kleinen Runde gefeiert und gestern einen ganz faulen Neujahrstag verbracht. Gestrickt habe ich in diesem Jahr noch nicht, aber noch am Silvesternachmittag habe ich meine Drops-Jacke zusammengenäht. Jetzt fehlen nur noch die Knöpfe und dann kann das gute Stück gewaschen werden. Ich bin schon ziemlich gespannt.
Heute abend werde ich irgend etwas Neues anfangen. Da wird mir sicher was einfallen. Zur Not werden es eben mal wieder Socken.

Und damit wenigstens ein bißchen was zum Gucken ist, habe ich schnell ein Foto von meinem Garten geschossen. Die Hecke biegt sich mittlerweile unter der Schneelast. Ich liebe dieses Wetter. Alles sieht so schön sauber aus.



Sorgen mach ich mir nur, wenn M. morgen wieder nach Hause fährt und das kleine Kind am Montagmorgen ins Skilager nach Tschechien. Der Zustand auf den Straßen hier bei uns ist eine echte Katastrophe.