Donnerstag, 28. Januar 2010

Unsere heile Strick-Blogger-Welt

Um nochmal auf meinen gestrigen Post zurück zu kommen:

Ich hab mir nochmal so meine Gedanken gemacht. Vor allem der Kommentar von Küstensocke hat es mir angetan. Sie schreibt: 
"Im Übrigen finde ich es sehr wohltuend, dass die Strick-Blogger-Welt als Refugium ohne Probleme exisitert - eine tolle Möglichkeit die alltäglichen Kümmernisse draussen zu lassen und sich in die heile Welt zu flüchten. Deshalb sind wir noch lange nicht weltfremd (siehe Spendenaktionen für Haiti, Stricken für Bedürftige usw.), sondern wissen einfach unsere Insel des Glücks zu genießen."

Da kann ich ihr einfach nur recht geben. Wenn mich auch manchmal diese übergroße Harmonie und Knuddelmentalität nervt, ist sie doch der Ausgleich für den ganzen Stress und Kummer, den wir alle im "realen" Leben mit uns rumschleppen. Und die vielen netten Kommentare heben das Selbstbewusstsein enorm. Denn es sind nur liebe und lobende Worte, die man hinterlässt. Und die sind dann auch wirklich ehrlich gemeint. Alles andere behält man für sich. Mal ganz ehrlich, wer möchte schon hören, dass der Pullover, den man wochenlang mit aller Hingabe gestrickt hat, einfach sch... aussieht? (Obwohl wir das selbst meist am Besten wissen.)

Genießen wir also unser Paralleluniversum, in dem alle nett zueinander sind.
Das haben wir uns verdient.

1 Kommentar:

  1. bravo...und küstensocke stimme ich auch zu...aber es gibt auch viele bloggerinnen, die freimütig über ihre krankheit, ihre sorgen, ihre probleme sprechen...das finde ich sehr mutig...mit all meinen sorgen persönlichen anliegen könnte icch ganze seiten füllen und habe mich bewußt dagegen entschieden...grade in meiner größsten verzweiflung ist das hier manchmal mein heilendes refugium...ganz liebe grüße colette

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